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Etikettiermaschinen

Zahlreiche internationale Industrieunternehmen schätzen die innovativen Individuallösungen der BBK-Ingenieure und die wirtschaftlichen Standard-Lösungen im BBK-Programm.

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Als zertifizierter Vertragshändler für verschiedenste Drucksysteme können wir Ihnen immer die beste Beratung und die optimalen Produkte für Ihre Anforderungen bieten.

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Software für jede nur erdenkliche Druck-, Etikettier-, Automatisierungs- oder Visualisierungsaufgabe: z. B. die von uns entwickelte „Labels Platform 4”

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Etikettierung von Groß- und Kleingebinden mittels Roboter – Typ VRMO

Produktinformationen

Die Anforderungen an die Flexibilität von Etikettieranlagen steigen stetig und dennoch werden immer höhere Automatisierungsgrade in der Produktion verlangt. Wo bisherige Etikettenübergabestationen aufgrund hoher Umrüstzeiten schnell unattraktiv werden, setzt BBK auf ausgereifte Robotertechnologie. Sollen mehrere, vom Format sehr unterschiedliche Etiketten verarbeitet werden wechselt der Roboter automatisch das entsprechende Werkzeug.

Der Aufbau einer Roboteretikettieranlage teilt sich in 3 Bereiche auf: Roboter, Etikettenspendegerät/ Etikettendrucksystem sowie die Etikettenübergabeeinheit. In allen 3 Bereichen stehen Ihnen, dank bereits mehrerer realisierter Projekte verschiedene Alternativen zur Verfügung. Das ganze System ist modular aufgebaut und jede Konfiguration ist möglich.

Der Roboter an sich übernimmt bei diesen Systemen die Abnahme des Etiketts an der Spendekante des entsprechenden Druckers oder Spenders, positioniert das Etikett auf dem Produkt und streift, rollt, drückt oder bläst es an. Um die Etiketten an die entsprechende Übergabeeinheit weiterzuleiten stehen verschiedene Etikettenspendegeräte (von Etiketten-breiten 0-250 mm) und Thermotransferdrucker zur Verfügung. Kombinationen, z.B. 2 Spendegeräte für Gefahrgutetiketten und 1 Thermotransferdrucksystem für ein Logistiketikett sind problemlos möglich. Die entsprechende Konfiguration ist abhängig von Ihrem Anwendungsfall. Je nach Etikettenlänge und Etikettenbeschaffenheit setzen wir entweder Vakuumplatten, Vakuumbänder oder Vakuumplatten mit Airbox (Anblaseinheit). Durch die flexible Programmierung des Roboters kann sich der Verfahrweg der Übergabestation komplett der Form der Produkte anpassen (z.B. anrollende Kreisbewegung bei Fässern gemäß deren Umfang). Bei der Entwicklung der Übergabewerkzeuge ist neben der präzisen Funktionalität auch auf niedriges Gewicht der eingesetzten Bauteile zu achten. Nur durch Einhaltung spezieller Kriterien kann die volle Funktionalität sowie die entsprechenden Geschwindigkeiten der einzelnen Roboterachsen erreicht werden.

Etikettierung von Fässern und HDPE-Transportcontainern (IBC)

Bei dieser Variante werden verschiedene Gebindetypen mit bis zu 2 Gefahrguteti-ketten (100 x 100 mm) sowie einem Logistiketikett (110 x 297 mm) versehen. 

Aufgrund der chaotischen Reihenfolge der einlaufenden Produkte muss sich die Anlage vollautomatisch zwischen der Etikettierung einer 4er-Faßpalette und einem 1000 L-Transportcontainer umstellen. Beide Produkte werden an einer Palettendrehstation etikettiert. Nach der Etikettierung der ersten Produktseite (bis zu 6 Etiketten auf der Faßpalette) wird die 2. Seite bearbeitet. Da der Unterschied zwischen den Etikettenformaten sehr groß ist, wird das Werkzeug (Vakuumplatte) ebenfalls automatisch mittels Schnellspanndornen gewechselt.

Etikettierung von Einfach-, Doppel und Dreifachpaletten

Diese Variante wurde konzipiert um verschiedene, auch aufeinander gestapelte Paletten mit bis zu 18 Etiketten zu versehen. Die Zykluszeit liegt hierbei bei 90 Sekunden. Die Paletten laufen in die Anlage ein. Zu diesem Zeitpunkt erhalten wir die Angabe über die Palettennummer und deren Herkunft. Der LabelsPlatform 3 Produktmanager sucht in diesem Moment nach dem entsprechenden Datensatz in der Produktdatenbank die über eine genormte Schnittstelle an das Warenwirtschaftssystems gekoppelt ist. Im Datensatz sind die Parameter wie Etikettenposition 1 - 18 sowie die Druckdaten enthalten. Der Produktmana-ger überträgt mittels Netzwerkschnittstelle (10/100 MBit/s) die Druckdaten an den Drucker sowie die Etikettenposition an den Roboter. Ein Scanner, aufgebaut an den Roboterarm verifiziert das gespendete Etikett und stellt sicher, daß das Etikett aufgebracht ist und die enthaltenen Daten korrekt sind. Nach der Abarbeitung der jeweiligen Palette wird diese an das Warenwirtschaftssystem zurückgemeldet und aus der Anlage gefördert.

Etikettierung von Achsfedern im Doppeltakt

Da bisherige, auf dem Markt erhältliche, Lösungen bei der optimalen Einstellung auf den entsprechenden Federntyp sehr diffizil zu handhaben sind, wurde von BBK eine Anlage konstruiert um mittels eines TWIN-Roboters Fahrwerksfedern im Doppeltakt mit einem Fahnenetikett versieht. 

Die Anlage ist mit einem vorgeschalteten System verbunden welches die Achsgruppe der entsprechenden Feder ermittelt. Je nach Achsgruppe werden verschiedene Etikettenlayouts mit variablen Daten versehen und von den beiden Drucksystemen den Übergabestationen der Anlage zur Verfügung gestellt. Um lange Download-zeiten der Druckjobs zu vermeiden werden die Etikettenlayouts auf Speicherkarten in den beiden Druckern hinterlegt. Somit werden nur die variablen Daten übermittelt und das entsprechend der Achsgruppe zugeteilte Etikett gewählt. Im Moment der Druckdatenübermittlung werden 2 2D-Barcodescanner am Auslauf der Anlage parametriert um zu prüfen, ob das richtige Etikett auf dem richtigen Produkt sitzt. Davor jedoch werden die Etiketten mittels Spezialgreifern U-förmig um den gewünschten Federngang aufbracht und danach zu einer Fahne geformt. Die gewünschte Überlappung der beiden Etikettenenden wird durch 2 Kamerasysteme geprüft. Die Umrüstzeiten in diesem Anwendungsfall wurden von 45 Minuten auf unter 15 Minuten reduziert. Ist das Produkt jedoch einmal eingeteacht, können die Parameter bequem an einem 10,4" Touchpanel aus dem Programmspeicher geladen werden. Dies reduziert den Zeitbedarf beim Produktwechsel auf unter 5 Minuten.

Produktfilm