Getränkeindustrie: Etiketten auf Getränketrägern Vollautomatische Etikettierungs- und Ablöseanlage


Die Optimierung von Lager, Logistik und Vermarktung: Getränkehersteller, die mit mehreren Sorten am Markt präsent sind kennen sicherlich das Problem: "Wie kann ich meine Produkte von denen des Mitwettbewerbs abheben ohne mir weitere Lagerkosten aufzuhalsen?"


Wir haben in Zusammenarbeit mit einem Etiketten- Spezialisten ein Verfahren entwickelt, welches die Kennzeichnung von Getränke- Trägern revolutioniert. Die Lösung liegt in einem einheitlichen Getränkekasten, der nach Ihren Wünschen 2- oder 4-seitig gekennzeichnet werden kann. Die Vorteile auf einen Blick:

 

  • Flexibilität durch bedarfsgerechte Etikettierung.
  • Handlingvorteil durch Verwendung eines einheitlichen Trägers.
  • Reduzierung von Lagerflächen da nur noch die Bevorratung eines Trägers notwendig ist.
  • Kostenvorteil durch Kosteneinsparung in Lager und Logistik. Freiwerdende Ressourcen können neu verplant werden.
  • Einfache Anbringung der Etiketten durch dieses System.
  • Optische Verbesserung des Getränketrägers.

 

Das System:

Aufgrund der Entwicklung dieses Systems wurde unserem Unternehmen der Innovationspreis des Jahres 2000 verliehen. Es ist ohne Probleme in jede bestehende Anlage integrierbar. Auf Wunsch kann es sich hierbei um ein 2- oder 4-seitiges System handeln. Die Anlage hat eine Stundenleistung von bis zu 4.800 Trägern.

 



Bevor die Kästen in die Anlage einlaufen, werden sie zuvor durch 2 seitliche Transportbänder vereinzelt. Die Träger werden am Ende der Abfüllanlage (oder auch vorher) mit dem sorten- spezifischen Etikett versehen. 



Die motorangetriebenen Etikettenvorabroller und die Schrittmotorspender garantieren eine haargenaue Etikettierung der Träger. Dank der Vorabroller können Etikettenrollen mit einem Durchmesser von bis zu 500 mm verarbeitet werden.



Die Vorabroller können auf Wunsch auch mit Etikettenvorabmeldungen ausgestattet werden, um frühzeitig zu erkennen, wann der Vorrat der eingelegten Etiketten zur Neige geht. Mit Hilfe von Thermotransferdruckern oder Heißprägern können auf Wunsch variable Daten ins Etikett eingedruckt werden (z.B. Abfülldatum, Inhaltsstoffe, Barcode, Verfalldatum usw.).

 

Sobald die Träger vom Umlauf zurückkommen, werden die Etiketten wieder vollautomatisch von den Trägern entfernt. Sobald ein Träger die Produktlichtschranke passiert, wird ein Druckmarkenleser aktiviert, der prüft, ob sich überhaupt ein Etikett auf dem Träger befindet.  Falls nicht, bleibt die Ablöseeinheit inaktiv. Befindet sich ein Etikett auf dem Produkt, wird die Ablöseeinheit aktiviert.




Die Ablöseeinheit besteht je Arm aus 3 Vakuumsaugern. Der kleinere Sauger hebt das Etikett leicht an. Mit Hilfe der beiden stärkeren Sauger wird das Etikett nun vom Kasten entfernt.

 

Selbstverständlich können auch bereits bedruckte Getränkekästen verwendet werden, sofern diese die Möglichkeit einer Etikettierung zulassen. Hierzu benötigt man ein speziell entwickeltes Etikettenmaterial, welches gute Klebeeigenschaften aufweist, sich aber später ohne Rückstände wieder ablösen läßt. Bei dem Etikettenmaterial kann es sich übrigens auch um eine Adhesiv-Folie handeln.


Die Getränkekästen sind somit universell verwendbar. Das lästige Bereitstellen und Sortieren der unterschiedlichen Kästen entfällt und die Lagerkosten werden dadurch verringert, da man keine saisonabhängigen, produkt- und exportspezifischen Getränkekästen bevorraten muß. Die Vorteile dieses patentierten Systems liegen auf der Hand:

 

  • Geringer Energieverbrauch, da das Etikett nur mit Hilfe von pneumatischen Saugern vom Kasten entfernt wird.
  • Der Getränkekasten wird nach dem Abfüllen entsprechend dem Inhalt, 2- oder 4-seitig etikettiert. Bei neutralen Getränkekästen kann die Sortenkennzeichnung im Bereich der Griffleiste ebenfalls 2- oder 4-seitig erfolgen.
  • Eine Aufbringung von EAN-Codes ist somit ohne Probleme möglich.
  • Die Getränkeindustriebetriebe benötigen nur noch einen Basisbierkasten.
  • Geringer Platzbedarf und kann somit ohne Probleme in ein vorhandenes Transportsystem integriert werden.

Es wäre sogar denkbar, die Getränkekästen der jeweiligen Branchen zu standardisieren und somit das lästige Sortieren der Kästen im Getränkehandel zu umgehen.


Die Kästen werden links vereinzelt. Danach werden die Etiketten mit den Saugern entfernt und im Anschluß daran werden die aktuellen Etiketten aufgebracht. Um eine 4-seitige Auszeichnung vorzunehmen, würde im Anschluß an diese Anlage eine Drehstation und eine weitere Anlage integriert. Diese Systeme können entweder vor oder hinter dem Kastenwascher integriert werden.


Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich, bitte nehmen Sie mit unserem technischen Verkauf Kontakt auf.